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Gemeinnützige Wohnbauträger fordern effizienten Einsatz der Wohnbauförderungsmittel

08.07.10  

Stellungnahme der gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV) Salzburgs zum derzeit aktuellen Förderungsthema „Miete oder Eigentum“:

„Der Bedarf nach Wohnraum im Bundesland Salzburg ist nach wie vor ungebrochen. Auch wenn die gemeinnützigen Bauvereinigungen Salzburgs eine Verbesserung der Eigentumsförderung begrüßen würden, so darf dadurch keineswegs der Effekt eintreten, dass weniger Wohnungen errichtet werden.“ erläutert GBV-Obmann Dir. Dr. Christian Wintersteller und verweist darauf, dass die Gemeinnützigen bedarfsorientiert bauen und damit marktorientiert handeln und beide Förderungsvarianten ihre Berechtigung haben. Das bedeutet, dass in Absprache mit den Gemeinden im Vorfeld festgelegt wird, ob Miet-, Mietkauf- oder Eigentumswohnungen errichtet werden. Je nachdem, welche Wohnform in der Region am meisten nachgefragt wird. In der Stadt Salzburg sollen auf den Flächen, die derzeit für eine mögliche Umwidmung in Bauland und für den sozialen Wohnbau vorgesehen sind, 50 Prozent Mietwohnungen, 25 Prozent Mietkaufwohnungen und 25 Prozent Eigentumswohnungen errichtet werden.

 

„Es ist wichtig, die vorhandenen Wohnbauförderungsmittel möglichst effizient einzusetzen. So lange ein so hoher Fehlbestand an Wohnungen besteht, ist es oberste Priorität, so viele Wohnungen wie möglich zu errichten“, ist GBV-Obmann-Stv. Dir. Markus Sturm überzeugt.

 

Die gemeinnützigen Bauvereinigungen Salzburgs schaffen seit mehr als 60 Jahren Wohnraum für die Salzburger Bevölkerung.  Rund jeder dritte Einwohner im Bundesland Salzburg lebt in einer Wohnung, die von einer gemeinnützigen Bauvereinigung (gswb, Genossenschaft „Salzburg“, Heimat Österreich, Salzburg Wohnbau – Bausparerheim/ÖSW/SSW, Wohnbau Bergland, Eigenheim St. Johann i. Pg.) errichtet wurde oder aktuell verwaltet wird. Rund 15 Prozent der jährlich von den Gemeinnützigen errichteten Wohnflächen sind Eigentumswohnungen, 85 Prozent sind Miet-, bzw. Mietkaufwohnungen.

 

2010-07-08

 

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