Jeder Bewohner kann die Kosten für die Beheizung seiner Wohnung selbst beeinflussen. Die gemeinnützigen Bauvereinigungen Salzburgs (gswb, Genossenschaft „Salzburg“, Heimat Österreich, Salzburg Wohnbau (Bausparerheim/ ÖSW/SSW), Wohnbau Bergland und Eigenheim St. Johann/Pongau) rufen deshalb ihre Kunden dazu auf, bewusst und verantwortungsvoll mit Energie umzugehen.
„Die Salzburger Gemeinnützigen tragen mit innovativen Heizlösungen und effizienten Wärmedämmungen der Wohnhäuser zur Senkung des Energieverbrauchs bei. Mit den in den vergangenen Jahren fertig gestellten Niedrigstenergie- und Passivhäuser werden sogar noch bessere Energiebilanzen erzielt. Die Verantwortung über den individuellen Energieverbrauch trägt aber jeder einzelne Bewohner selbst“, erklärt GBV-Obmann Dir. Dr. Christian Wintersteller. „Wer richtig lüftet und heizt erzielt nicht nur Einsparungen bei der Heizkostenabrechnung, sondern verbessert zusätzlich auch das Raumklima und hebt das individuelle Wohlbefinden in seiner Wohnung“, so Direktor Markus Sturm, Obmann-Stellvertreter der Landesgruppe.
Luftfeuchtigkeit entscheidend für Raumklima
Entscheidend für ein ideales Raumklima und eine hohe Behaglichkeit ist neben der Raumtemperatur auch die relative Luftfeuchtigkeit in einer Wohnung. Steigt die Luftfeuchtigkeit, ist das beispielsweise an der Bildung von Kondenswasser an Fenstern ersichtlich. Das führt letztendlich auch zur Bildung von Schimmel. Mit richtigem Lüften lässt sich das aber vermeiden! Erste Grundregel ist, Fenster nicht gekippt lassen: Die Wärme des Heizkörpers entweicht direkt ins Freie. Eine Durchlüftung des Raumes wird aber nur durch vollständiges Öffnen des Fensters bewirkt. Ob ausreichend gelüftet wurde, ist an den Fenstern selbst „ablesbar“: Ein beschlagenes Fenster soll mindestens so lange geöffnet bleiben, bis auf der Außenseite kein Beschlag mehr zu sehen ist. Schlafräume sollten mindestens täglich am Morgen nach dem Aufstehen und am Abend vor dem Schlafengehen durchgelüftet werden, Wohnräume und Kinderzimmer mindestens dreimal täglich. In Küchen und Wohnküchen sollte unbedingt nach jedem Kochvorgang das Fenster geöffnet werden. Empfehlenswert für Bäder mit Fenster ist, auch nach jedem Baden, Brausen oder Wäschewaschen frische Luft herein zu lassen. Steht ein Abluftventilator zur Verfügung, so sollte dieser regelmäßig nach jeder Verwendung des Raumes eingeschaltet werden. Abluftfilter gehören einmal jährlich erneuert.
So lässt sich Heizenergie sparen – Tipps und Tricks für Bewohner
2011-11-09