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Gemeinnützige sichern den steigenden Wohnungsbedarf in Salzburg

07.03.12  

Erfreuliche Bilanz der Salzburger Gemeinnützigen 2011

2011 haben die Salzburger Gemeinnützigen – gswb, Die Salzburg, Heimat Österreich, Salzburg Wohnbau, Bergland Wohnbau und Eigenheim St. Johann – fast 230 Millionen Euro in die Realisierung und Sanierung von Wohn-, Kommunal- und Gewerbeobjekten investiert. Um den nach wie vor steigenden Bedarf an Wohnungen in Salzburg zu decken, werden die Salzburger Gemeinnützigen im heurigen Jahr ihre intensive Bautätigkeit fortsetzen, das Investitionsvolumen für Neubau, Sanierung und laufende Instandhaltung halten und 800 Wohneinheiten übergeben, um die steigende Wohnungsnachfrage zu befriedigen.

 

Die Mitgliedsunternehmen des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigungen Salzburg haben auch 2011 im Bundesland Salzburg wieder kräftig investiert: Fast 230 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr in den Neubau und die Sanierung von Wohn-, Kommunal- und Gewerbeobjekten investiert. So trugen die Gemeinnützigen zu etwa 40 Prozent des Hochbauvolumens im Bundesland Salzburg bei. Insgesamt wurden 2011 mehr als 100.000 Quadratmeter neuer Wohnraum für die Salzburgerinnen und Salzburger geschaffen. Der Hauptanteil entfiel dabei auf Mietwohnungen (1.037), gefolgt von 267 Miet-Kauf-Wohnungen (Mietwohnungen, die nach zehn Jahren vom Mieter gekauft werden können) und 124 Eigentumswohnungen.

 

Der Wohnungsbedarf in Salzburg ist weiter ungebrochen, wie Berechnungen des  Landesstatistischen Dienstes ergeben[1]: Die Bevölkerungszahl wird sich im Bundesland Salzburg zwischen 2009 und 2014 voraussichtlich um 1,35 Prozent erhöhen. Gründe dafür liegen in der höheren Lebenserwartung bei gleichbleibender Geburtenrate. Vor allem der Flachgau (plus 2,01 Prozent), der Tennengau (plus 1,89 Prozent) und die Stadt Salzburg (plus 1,57 Prozent) weisen bis 2014 überdurchschnittliche Zuwanderungsraten auf. Die Zahl der Haushalte wächst im gleichen Zeitraum um 3,77 Prozent, wobei besonders Einpersonenhaushalte um 7,18 Prozent wachsen, während die Mehrpersonenhaushalte nur um 2,02 Prozent ansteigen. Zurückzuführen ist das auf die rückläufige Anzahl an Großfamilien und die steigende Alterspyramide.

 

Obwohl einige Großprojekte wie die Wohnanlage „Freiraum Maxglan“ auf dem Areal der Struberkaserne erst 2013 fertiggestellt werden, können 2012 voraussichtlich knapp 800 neue Wohneinheiten im Bundesland Salzburg übergeben werden. Auch in diesem Jahr sind der größte Anteil davon Mietwohnungen (548), auf Miet-Kauf-Wohnungen entfallen 137 Einheiten und 102 auf Eigentumswohnungen. Weiters steht heuer der Baubeginn für mehr als 1.700 Wohneinheiten an. Insgesamt werden auch 2012 wieder knapp 230 Millionen Euro von den Gemeinnützigen im Bundesland Salzburg investiert.

 

Neben dem traditionell wichtigen Wohnungsbau nehmen auch Kommunalbauten einen hohen Stellenwert bei den Gemeinnützigen ein: So wurden beispielsweise 2011 die Seniorenwohnheime in Hüttau und Abtenau übergeben. Drei weitere Seniorenwohnheime befinden sich derzeit in der Planungs- beziehungsweise Bauphase.

 

„Das Investitionsvolumen der Salzburger Gemeinnützigen ist seit mehreren Jahren auf einem konstant hohen Niveau. Wir tragen somit wesentlich zur Wohnraum- und Arbeitsplatzsicherung in unserem Bundesland bei. Wesentliche Ursache für das hohe Bauniveau ist die Finanzierungsleistung des Salzburger Wohnbauförderungsfonds“, erklärt Dr. Christian Wintersteller, Obmann des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigungen Salzburg.

 

Die Gemeinnützigen sichern nicht nur den aktuellen Wohnungsbedarf, sondern halten auch die Mietpreise ihrer Wohnungen auf einem nachhaltigen und niedrigen Niveau. „Unsere Mieter in Wohnungen, die wir bereits vor 40 Jahren gebaut haben, zahlen aktuell die Hälfte des jetzt marktüblichen Preises“, stellt Markus Sturm, stellvertretender GBV-Obmann, einen Vergleich an. Neben der Kostenseite schätzen die Kunden an den Gemeinnützigen auch die langjährige Expertise im Salzburger Wohnbau und die Kundenorientierung. „Damit wir auch in Zukunft unseren Kunden erschwinglichen Wohnraum zur Verfügung stellen können, ist es wichtig, die steigenden Grundstückspreise einzudämmen“, ergänzt Sturm.

 

Ein voller Erfolg ist die 2010 geschaffene GBV-Akademie der Landesgruppe Salzburg: Das vielbeachtete Ausbildungssystem soll die vielen Sonderregelungen der Gemeinnützigkeit und das damit einhergehende Spezialwissen vermitteln. Ziel ist es, Kunden noch besser zu betreuen, aber auch die Mitarbeiter zur Fortbildung zu motivieren. So werden auch laufend Kurse für Zeitmanagement, Mitarbeiterführung oder projektorientiertes Arbeiten angeboten. Die mittlerweile zwölf Lektoren helfen sowohl Einsteigern als auch bestehenden Mitarbeitern. In den beiden vergangenen Jahren haben 57 Teilnehmer die GBV Akademie absolviert, heuer machen sogar 129 Personen die Ausbildung und für 2013 gibt es bereits 15 Vormerkungen. Mit diesem Projekt nehmen die Salzburger Gemeinnützigen österreichweit eine Vorreiterrolle ein.

 


[1] Amt der Salzburger Landesregierung, Landesstatistischer Dienst: „Wohnungsbedarf Land Salzburg & Teilräume 2009-2013, Ausblick 2028“

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