Sie sind hier: Startseite > Presse > Salzburger Gemeinnützige unterstützen Raumordnungsabsichten des Bürgermeisters

Salzburger Gemeinnützige unterstützen Raumordnungsabsichten des Bürgermeisters

31.08.12  

Im heutigen SN-Interview kündigt Bürgermeister Dr. Heinz Schaden an, dass die Stadt künftig nur noch neues Bauland ausweisen wird, wenn als absolute Untergrenze mindestens 25 Prozent für geförderten Wohnbau verwendet werden.

Weiters verweist er darauf, dass das räumliche Entwicklungskonzept 75 Prozent solcher Grundflächen für den geförderten Wohnbau vorsieht. Die gemeinnützigen Bauvereinigungen Salzburgs (GBV) unterstützen diese generelle Absicht des Bürgermeisters!

„Für die Gemeinnützigen kommt es für einen erfolgreichen Grunderwerb und die Projektentwicklung insbesondere darauf an, dass der von der Stadt vorgesehene Anteil für geförderten Wohnbau von vornherein für jedes in Frage kommende Grundstück verbindlich festgelegt ist. Nur so sind auch die finanziellen Rahmenbedingungen für den Grundstückserwerb kalkulierbar und damit wird die Verfügbarkeit für den förderbaren Wohnbau ermöglicht“, erklärt GBV-Obmann Dir. Dr. Christian Wintersteller.

Um die mögliche Zahl der für den förderbaren Wohnbau in Frage kommenden Grundstücke zu erhöhen, regen die gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften Salzburgs an, die in §18 Salzburger Raumordnungsgesetz vorgesehenen privatwirtschaftlichen Maßnahmen nicht nur bei Umwidmungen in Bauland, sondern bei geeigneten Grundstücken auch beim Planungsinstrument der Bebauungspläne anzuwenden. Damit könnten zusätzlich eine Reihe von Grundstücken, welche bereits als Bauland gewidmet sind, für den geförderten Wohnbau mobilisiert werden.

„Die Gemeinnützigen Salzburgs erinnern daran, dass sie bereits in der Vergangenheit auch alternativ zu den privatwirtschaftlichen Maßnahmen die Nutzung des Raumordnungsinstruments der Vorbehaltsfläche für den förderbaren Wohnbau gefordert haben“, betont GBV-Obmann-Stellvertreter Dir. Markus Sturm.

Ziel aller raumordnungspolitischen Maßnahmen in der Stadt Salzburg muss es sein, die Zahl jener Grundstücke, auf denen förderbarer und durch das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz preisgeregelter Wohnbau entstehen kann, nachhaltig zu erhöhen. Nur so wird es gelingen, das Angebot an günstigen Wohnungen in der Stadt Salzburg zu erhöhen und insgesamt preisdämpfend auf das Niveau der Wohnungspreise – bei Miete und Eigentum – einzuwirken.

 

 

Über den Verband der gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen Salzburg

Der Verband der gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen Salzburg (gswb, Die Salzburg, Heimat Österreich, Salzburg Wohnbau, Bergland Wohnbau und Eigenheim St. Johann) haben 2011 1.428 Wohneinheiten übergeben und 230 Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung von Wohn-, Kommunal- und Gewerbeobjekten investiert. Durch das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz sorgen die gemeinnützigen Bauvereinigungen dafür, dass Wohnraum in Salzburg leistbar bleibt.

 

 

Rückfragen an die GBV-Pressestelle:

Mag. Marco Jäger, MA
Tel.: +43 1 890 04 29-32
Mobil: +43 664 246 90 37
E-Mail: marco.jaeger@minc.at

gbv - Landesgruppe Salzburg / Tel.: +43 662-2010-0 / Fax.: +43 662-2010-8061 / E-Mail: office@wohnen.net