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Eindämmung hoher Mieten in älteren Wohnobjekten

22.11.13  

Neue Wohnungen, die von einer gemeinnützigen Bauvereinigung errichtet wurden, sind bei Wohnungssuchenden nicht nur aufgrund ihrer sehr guten Qualität begehrt, sondern auch wegen der besonders günstigen Mieten.

Bei einem neuen Wohnobjekt in der Stadt beträgt diese unter 5 Euro netto pro Quadratmeter und Monat. Das aktuelle Wohnbauförderungssystem sieht aber vor, dass die Monatsmieten im Laufe der Jahre deutlich steigen. Nach 10 Jahren ist die Monatsmiete aufgrund der aktuellen Förderungsmodalitäten bereits um etwa ein Drittel höher als bei Erstbezug, nach 20 Jahren bereits um bis zu drei Viertel. Die deutlich höheren Mieten in älteren Objekten führen in manchen Fällen auch zum so genannten Mietertourismus, d.h. Mieter wollen nach einigen Jahren wieder in eine neue Wohnanlage ziehen um erneut in den Genuss niedriger Einstiegsmieten zu kommen. GBV-Obmann Dir. Dr. Wintersteller spricht sich deshalb klar für eine Änderung der aktuellen Wohnbauförderung aus: „Durch zu niedrige Einstiegsmieten besteht keine Kostenwahrheit bei den Wohnkosten und es werden bei den Mietern falsche Erwartungen geweckt. Wir treten deshalb für ein Wohnbauförderungsmodell mit weniger stark steigenden Annuitäten ein, was zu einer nachhaltigen Stabilisierung des Mietenniveaus und einer Eindämmung des Mietertourismus führt.“

Diese Änderung der Wohnbauförderung sollte sowohl künftige Wohnprojekte, als auch die bestehenden Mietobjekte erfassen.

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