Sie sind hier: Startseite > Presse > GBV-Stellungnahme zur Umschuldung von Wohnbaudarlehen

GBV-Stellungnahme zur Umschuldung von Wohnbaudarlehen

22.05.15  

Zur heutigen ORF-Meldung „500 Mio. fürs Land von Wohnbaugesellschaften“ (salzburg.orf.at 22.05.2015, 12.30 Uhr)

stellen der Obmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen Salzburgs, Dir. Dr. Christian Wintersteller und der Obmann-Stellvertreter, Dir. Markus Sturm, fest, dass Entscheidungen für Umschuldungen von Wohnbaudarlehen, die zur Finanzierung von Mietwohnobjekten vom Salzburger Wohnbaufond aufgenommen wurden, grundsätzlich jeweils von den einzelnen gemeinnützigen Bauvereinigungen getroffen werden.

Voraussetzung dafür ist aber eine entsprechende Verordnung der Salzburger Landesregierung zum Salzburger Wohnbauförderungsgesetz, welche die näheren Bestimmungen wie Nachlassrechnung, Tragung der Kosten der Umschuldung und andere Details unter Beachtung der Prämisse, dass sich durch eine Umschuldung die Mieten nicht ändern dürfen, festlegt.  Eine derartige Verordnung liegt derzeit noch nicht vor, auch nicht als Entwurf.

Es ist daher den gemeinnützigen Bauvereinigungen noch nicht möglich, die erforderlichen Unternehmensentscheidungen unter Beachtung der im Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz festgelegten Rahmenbedingungen für Umschuldungen zu treffen.

Die gemeinnützigen Bauvereinigungen Salzburgs gehen nach den erfolgten Gesprächen mit der Landesregierung davon aus, dass im Sommer 2015 ein mit den Bestimmungen des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes abgestimmter Verordnungsentwurf vorliegen wird.

gbv - Landesgruppe Salzburg / Tel.: +43 662-2010-0 / Fax.: +43 662-2010-8061 / E-Mail: office@wohnen.net